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Fragen und Antworten

 

     
    1. Warum vermitteln Sie nicht so viele Tiere wie andere Vereine?
    2. Wie steht es mit der Gesundheit der Tiere?
    3. Können die Tiere hier vorab besichtigt werden?

    4. Muss man in Italien anrufen, wenn man Interesse hat?

    5. Wie läuft die Vermittlung ab?

    6. Was ist, wenn Probleme nach der Vermittlung auftreten?

    7. Kann ich ein Tier auch wieder zurückgeben?

     
 

 

  • Warum vermitteln Sie nicht so viele Tiere wie andere Vereine?

Die Hauptaufgabe der LPA ist NICHT die Vermittlung herrenloser Hunde und Katzen nach Deutschland. Die Aufgabe des Auslandstierschutzes muss sein, die Situation vor Ort durch „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu verbessern. Dies bedeutet im Tierschutz nichts anderes als bei der Aufbauarbeit in der Dritten Welt: nämlich zu versuchen, den Italienern begreiflich zu machen, dass Tiere leidensfähige Geschöpfe sind, die einen respektvollen Umgang verdienen.

Täglich gehen viele Tiere durch die Hände der LPA und ihrer Helfer. Tiere, die auf diesen Seiten nie erscheinen. Sie werden kastriert und gechipt. Sie werden registriert und natürlich vorab einem Gesundheitscheck unterzogen. Straßenhunde, Hunde aus Privatbesitz, streunende Katzen. Denn nur durch die Kastration wird die Nachwuchs-Flut an Nachwuchs auf die Dauer halbwegs kontrollierbar.

Vermittelt werden nur die Tiere, die nicht mehr in ihr bestehendes Rudel zurück können oder vor unserem Zentrum ausgesetzt werden und darüber hinaus gesund sind.

 

  • Wie steht es mit der Gesundheit der Tiere?

Wir tun alles um mit gutem Gewissen sagen zu können: Dieses Tier ist gesund! Und wenn doch etwas zu beachten ist, dann gehen wir ehrlich damit um.  

Die Hunde werden zunächst 2 Monate beobachtet. Diese Frist ist bei Fundtieren ohnehin gesetzlich als Aufbewahrungsfrist vorgeschrieben.

Neben der laufenden Kontrolle durch unsere Pfleger und Tierärzte werden ALLE zur Vermittlung vorgesehenen Tiere folgendem Procedere unterworfen:

ð ALLE Tiere werden kastriert. Kein Tier verlässt die Lega unkastriert.

ð ALLE Tiere erhalten die notwendigen Impfungen.

ð ALLE Tiere werden auf Leishmaniose und Ehrlichiose getestet.

ð Besonderen Wert legen wir dabei auf die Testung auf Leishmaniose. Hunde, die positiv auf LM getestet werden, werden grundsätzlich NICHT vermittelt.

ð ALLE Tiere werden gechipt und erhalten einen Europ. Heimtierausweis.

ð ALLE Tiere werden behördlich angemeldet. Ein Amtstierarzt untersucht die Tiere und gibt die Genehmigung für den Transport.

ð ALLE Tiere erhalten regelmäßig eine Floh-, Zecken- und Leishmanioseprophylaxe und werden entwurmt.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es natürlich vorkommen, dass Tiere nach der Vermittlung kurzfristig erkranken. In den meisten Fällen handelt es sich dabei aber um Fälle leichten Durchfalls oder Appetitlosigkeit, was durch den Stress des Ortswechsels erklärt werden kann.

In allen Fällen stehen Ihnen die Vermittler der Tiere aber gerne zur Seite und geben Ihnen Tipps, wie Sie richtig mit der Situation umgehen.

 

  • Können die Tiere hier vorab besichtigt werden?

Die Tiere, die Sie auf unserer Homepage finden, befindet sich bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle oder in einem Tierheim, dass mit der LPA zusammenarbeitet. Die andere Tiere befindet sich noch in Italien. Sollten Sie sich für eines dieser Tiere interessieren, kann es daher zu Wartezeiten kommen.

 

  • Muss man in Italien anrufen, wenn man Interesse hat?

Nein! Sie finden hinter jedem Tier den Ansprechpartner, der das Tier am besten kennt und am meisten dazu sagen kann. Diese Ansprechpartner arbeiten direkt mit der LPA zusammen.

Bei der LPA selbst werden Anfragen nach bestimmten Tieren aus Zeitgründen nicht beantwortet. Bitte haben Sie dafür Verständnis.

 

 

  • Wie läuft die Vermittlung ab?

Nach einem ausführlichen Gespräch in dem sich herausstellt ob Hund und Mensch tatsächlich füreinander geeignet sind, wird bei Ihnen zuhause eine Platzkontrolle durchgeführt um sicherzustellen, dass die Begebenheiten vor Ort auch den Bedürfnissen des Hundes entsprechen. Erhalten Sie grünes Licht, muss die Abholung des Hundes von der entsprechenden Pflegestelle in der Regel von Ihnen selbst organisiert werden. 

 ·         Was ist, wenn Probleme nach der Vermittlung auftreten?

Es kann vorkommen, dass sich ein Tier in seinem neuen Zuhause mitunter anders verhält als vorher gemutmaßt. Oder es treten nach der Vermittlung plötzlich Umstände auf, die nicht mehr der Ausgangssituation vor der Vermittlung entsprechen. Sollte dies der Fall sein, zögern Sie bitte nicht, Ihren Vertragspartner rechtzeitig zu kontaktieren! Niemand wird Ihnen unterstellen, dass Sie nicht in der Lage sind, das Tier zu halten (sonst hätte man es Ihnen nicht überlassen). Fast jeder Tierschützer kennt die Situation, dass selbst erfahrene Tierbesitzer vor einem Problem stehen und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Eine neutrale, gleichzeitig erfahrene Person (eben Ihr Vertragspartner) wird sich gerne des Problems annehmen und Ihnen bei der Lösung helfen. Jeder Tiervermittler wird sich lieber einmal zuviel mit einem Problem beschäftigen, was sich relativ leicht oder sogar von selbst löst als wie wenn sich ein Problem zu einem echten Störfall aufbauscht und das Tier psychische Schäden davon trägt und nachher zurückgegeben wird. Davon wird niemand glücklich – das Tier am allerwenigsten.

 

  • Kann ich ein Tier auch wieder zurückgeben?

Grundsätzlich sollte die Anschaffung eines Tieres so gut überlegt sein, dass das Tier für den Rest seines Lebens im neuen Zuhause bleiben kann. Sollte es trotzdem zu unerwarteten Problemen kommen, stehen wir Ihnen natürlich mit Rat und Tat zur Seite. Sollte sich für das Problem keine Lösung finden und das Tier muss wieder abgegeben werden, so geben Sie das Tier nur an uns zurück. Wir werden dann ein neues Zuhause finden. Wir fühlen uns für die von uns vermittelten Tiere zuständig, solange sie leben!

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  Stand: 13. agosto 2014